daddymodus Me, Myself and I.

Alle guten Dinge sind 3. Wir bekommen noch ein Baby.

Ich will gar nicht lange drum herum reden, sondern komme gleich zur Sache. Es gibt Neuigkeiten, Freunde. Und zwar aus der Kategorie „Mega-News“. Unsere kleine Family wird bald etwas vergrößert. Daddymodus erhält quasi ein heftiges Upgrade. Ladys and Gentlemen: Wir freuen uns auf K3.

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Wer in meinen Blog gelegentlich reinschaut, weiß, dass wir 2 Töchter haben. Die Mädels sind mittlerweile 4 und 8 Jahre alt und unser ganzer Stolz. Durch sie hat sich unser ganzes Leben, aber auch unsere Perspektive auf das Leben verändert.

Ich weiß noch genau wie das war 2009, als ich das erste Mal Papa wurde. Das war alles so neu und verrückt. Ich postete ab und zu kleine Anekdoten aus diesem neuen Leben und irgendwie gab es sogar Leute, die das lesen wollten. Also schrieb ich auch mal was im Blog dazu, in dem bis dahin nur Social Media-Gedöns behandelt wurde.

Das machte nicht nur Spaß, sondern führte überraschenderweise dazu, dass ich gefragt wurde, ob ich daraus nicht eine regelmäßige Kolumne im 0381-Magazin machen wollte. Ich wollte. Also haute ich in die Tasten.

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Ich schrieb darüber wie es für mich war, plötzlich Vater zu sein, erklärte den Kinderlosen, was junge Eltern auf gar keinen Fall hören wollen und schilderte meine Erfahrungen als Mädchenpapa, quasi #alleinunterFrauen.

Es stellte sich raus, dass nicht wirklich viele Väter über „dieses Papasein“ bloggten. Auch hier war ich also in der Minderheit gegenüber den Damen, die seit Jahren unzählige Mamablogs und #Instamum-Seiten befüllten.

Ich hielt also die Daddyblogger-Fahne hoch, schrieb einen Song darüber, wie es war, Papa zu werden und landete damit sogar im GQ Magazin. 2013 kam K2 dazu und ich erlebte mit einmal so viele Geschichten mit meiner kleinen Family, das ich mich eigentlich nur hinsetzen und los schreiben musste.

Nach ein paar Jahren hatten meine Frau und ich uns mit den beiden Prinzessinnen ziemlich gut eingegroovt und die Girls waren (endlich) „aus dem Gröbsten raus“. Wir konnten also mehr machen, flogen erstmals mit dem Flieger in den Urlaub, sahen wie K1 in die Schule kam und sich sehr gut machte und staunten, wie selbstbewußt K2 ihren Weg ins Leben fand.

Wir entwickelten eine richtige Routine für unseren Familienalltag. Alles lief gut. Man hätte einfach so weiter machen können.

Doch irgendwie fehlte da noch jemand in der Runde.

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Seid ihr wahnsinnig?

Wenn man in Deutschland auch nur darüber nachdenkt, 3 Kinder haben zu wollen, wird man schnell als verrückt abgestempelt. Schließlich bekommt man hier nur 1,5 Kinder, was übrigens nur unterer EU-Schnitt ist.

Schnell hört man Sätze wie:

Kostet das nicht ein Vermögen? Muss man da nicht wieder umziehen und braucht ein neues Auto? Gibt man sich am Ende mit 3 Kindern nicht selbst auf, weil man dann gar keine Zeit für sich selbst mehr hat? Wie soll man das Familienleben überhaupt mit den immer größer werdenden Herausforderungen des Jobs vereinbaren?

Fragen über Fragen, aber wisst ihr was? Wir machen einfach mal! Der Eine lebt für seine Karriere, der Nächste lebt für sein Hobby. Wir finden: Mehr als ´ne eigene Family geht nicht. Hätt` ich vor 10 Jahren auch nicht gedacht, ist heute aber so.

Man muss natürlich dazu sagen, dass meine Frau und ich mittlerweile auch ein verdammt gutes Team sind. Wir haben ein Zusammenspiel entwickelt, dass sich auf Basketball-Ebene vielleicht mit Jordan und Pippen vergleichen lässt. Wir spielen uns die Bälle mit verbundenen Augen zu, haben aber auch schon ein paar Jahre hart trainiert.

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Wir haben vor allem gelernt, wie es trotz aller Strapazen Spaß machen kann. Und wir genießen natürlich auch mal kinderfreie Tage.

Und wenn man das als Team gemeinsam rockt dann kann das sogar klappen mit der Vereinbarkeit von Familie, Job und Hobbys. Muss halt alles nur organisiert werden. Es geht um klassisches Projektmanangement und erfolgreiche Zusammenarbeit. So wie das New Work-mäßig in der neuen Arbeitswelt diskutiert wird so ist es am Ende auch in einer Ehe.

@klein_madame und ich freuen uns über Zuwachs – aber genießen auch mal #kinderfrei.

Und warum jetzt noch ein Drittes? Ihr habt doch schon 2.

Ich bin ja selbst mit 2 Geschwistern aufgewachsen und weiß schon mal aus Kinderperspektive, wie schön das ist. Es kommt nie Langeweile auf, sondern es sind immer Spielkameraden da. Und hey, so können Mama und Papa zwischendurch auch mal was anderes machen.

Wir hatten auf jeden Fall den Wunsch, unsere kleine Family noch um einen kleinen Menschen zu bereichern. Das mag nicht für jeden etwas sein, aber muss es ja auch nicht. Wir sind jedenfalls megahappy, dass K3 sich jetzt tatsächlich angekündigt hat. Und es gibt sogar schon ein Releasedate im Januar 2019.

Das Gute ist ja, dass wir schlaflose Nächte und Schreianfälle schon tausend mal erlebt haben. Da schockt uns so schnell nix mehr. Hoffe ich jedenfalls 🙂

Außerdem sind wir viel relaxter im Umgang mit kleinen Kids als noch vor ein paar Jahren. Man weiß halt mittlerweile oft schon, ob ein kleines Kind schreit, weil es „Aua hat“ oder weil es einen Lolli haben will. Und die Kacka-Windel, die ich noch nicht gesehen habe gibt es auch nicht.

Ich habe monatelang im Kinderzimmer gesessen und die Kids ins Bett gebracht. Ich habe Gute-Nacht-Geschichten erfunden und erzählt, die man als ganze Kinderbuchreihen auf den Markt bringen könnte.

Ich weiß, wie man geräuschlos das Kinderzimmer verlässt, wenn die Kids in den Halbschlaf fallen. Mittlerweile habe ich einfach die Super-Dad-Jedi-Mind-Tricks würde ich sagen 🙂

Tja und nun geht`s also wieder „von vorn los“. Wir haben Bock und freuen uns drauf. Meine Frau ist in SSW 17 und wir sind schon wieder beim Namen suchen 🙂

„K3, wir sind ready“! 🙂

PS: Ob´s dieses Mal Verstärkung für mich gibt? Ich könnte es gebrauchen 🙂

#alleinunterfrauen


Wie seht ihr das eigentlich? Reicht ein Kind? Oder gehören für euch auch 2 oder 3 dazu? Schreibt´s mir in die Kommentare. Bin gespannt.

9 Kommentare

  1. Erst einmal Glückwunsch zu K3…
    Wir haben für uns entschieden, dass unsere Familie mit 2 Jungs und 2 Hunden vollständig ist. Aber wenn K3 käme, würden wir uns auch freuen.

    Ich glaube, dass das alles handelbar ist, würde aber die eingespielte Welt ganz gut auf den Kopf stellen…

    Gefällt 1 Person

  2. Herzlichen Glückwunsch und willkommen im Boot..
    Nachdem K1&2 in einem Rutsch kamen, beides Mädels sind und wir in naher Zukunft (Oktober ist ET) Tochter #3 erwarten, weiß ich in etwa, wie es dir geht 😉
    Wir sind auch gespannt, wie das mit einem Neugeborenen wieder alles von vorne losgeht und wie wir das meistern werden. Aber wie du schon meintest, was soll uns schocken? Gesehen haben wir alles.

    Schöner Beitrag, danke!

    Gefällt mir

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