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Daddymodus on Tour! 5 Familytrips, die wir diesen Sommer gemacht haben

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Etwas wehmütig schauen wir zurück auf den Neverending Summer 2018. Ein Sommer, der einer der heißesten und trockensten war, den wir als Family bisher erlebten. Ein Sommer, an den wir uns schon gewöhnt hatten, so ein kleines bißchen, als ob wir nach Spanien gezogen wären.

Traditionell blogge ich ja seit einigen Jahren über unseren Sommerfamilienurlaub. In diesem Sommer hatten wir uns allerdings nicht für eine Reise, sondern eine etwas andere Herangehensweise entschieden.

Nachdem wir in den letzten Sommerferien auf dem Biberhof in Mirow, im Familycamp in Plau am See, an der Südküste Mallorcas und der Nordküste Dänemarks waren, wollten wir dieses Mal lieber viele kleine Trips machen, um a) mehr zu erleben und b) das komfortable Heim mit eigenem Bett immer schnell wieder zu erreichen, was für meine schwangere Frau und auch unsere Kids sehr angenehm war.

Hier sind 5 Familienausflüge, die wir in diesem Sommer gemacht haben – und wärmstens empfehlen können.


  1. Schlafen bei den Störchen. Übernachtung im Vogelpark Marlow

Wir sind ja ohnehin gern und viel in Tierparks mit den Kids unterwegs, haben Jahreskarten für den Rostocker Zoo und den Güstrower Wildpark und kennen natürlich auch den wunderbaren Marlower Vogelpark, bisher aus Perspektive eines normalen Besuchers. Nun hatten wir die Chance, mal etwas näher an die Tiere heran zu kommen, in dem wir eine Nacht im Hotel in unmittelbarer Nähe der Vögel schlafen durften. Wir hatten die Übernachtung im Tierpark geschenkt bekommen, und zwar im sogenannten „Storchennest“, einem rustikalen Baumhaus über 2 Etagen mit großzügiger Terrasse und Blick auf das Storchengehege.

Wir hatten 2 Tage Zeit für den ganzen Park, konnten uns auch spät abends noch allein auf dem Abenteuerspielplatz austoben, als alle anderen Gäste längst draußen waren und der Papi konnte sogar noch die Fußball-WM auf dem Lappi schauen, während die Störche klapperten. Abendessen gab es auf unserem kleinen Balkon und am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstück vom Buffet im Restaurant im Park.

Und dann servierten wir auch noch das Frühstück bei den Loris. Die Papageien waren ganz schön ausgehungert und alles andere als schüchtern. Es erinnerte zeitweise ein wenig an Hitchcock 🙂

Der Aufenthalt im Vogelpark war für uns ein echtes Highlight. Auch Interesse? Mehr dazu gibt´s hier.

2. Auf den Spuren der Eiszeit. Abenteuer Warnowtal mit anschließender Wasseraction

Ich weiß noch, wie meine Eltern früher mit uns durch Erzgebirge und Harz gewandert sind. Auch wenn ich das als Kind oft übertrieben fand versuche ich unseren Kids auch beizubringen, dass ein bißchen Wandern in der Natur nicht nur entspannen, sogar aktiv Spaß machen kann.

Im Naturpark Sternberger Land reißt der wasserreichste Fluß Mecklenburg-Vorpommerns, die Warnow, durch ein eiszeitlich geprägtes Tal über Findlinge und umgestürzte Baumstümpfe. Das wollten wir uns schon länger mal ansehen. Da gab es was zum Klettern und dank der tollen Holzbrücke auch was zum Staunen.

Anschließend ging`s zum Baden und Tretboot fahren noch rüber zum nächsten See. Das Wasser war natürlich schon ziemlich aufgewärmt dank durchgehend warmer Temperaturen. Schön ruhig, ohne Massentourismus. Eine willkommene Abwechslung zur Ostsee.

Das Warnowtal ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, nicht nur im Sommer. Wenn ihr auch mal Bock drauf habt, gibt es hier weitere Informationen.

3. Citytrip nach Berlin

Nach Natur pur wollten wir noch was in der Hauptstadt erleben. Also ging`s mit Harry, unserem treuen, alten Mitsubishi, nach Berlin City.

Nachmittags angekommen parkten wir beim Aquadrom Berlin und setzten uns in den Italiener, während die Mädels am Wasserspiel rumturnten – und sich natürlich nur wenige Minuten später klatschnass und mit Unschuldsblick an unseren Tisch trauten. Also wieder umziehen und dann ab aufs Schiff. Rundfahrt durchs Museumsviertel.

Am nächsten Tag ging es erstmal ins Technikmuseum. Besonders das Haus „Science Center Spectrum“ ist ein absolutes Muss für Kids, da hier die Themen Schall, Elektrizität, Licht sehr schön in Experimenten entdeckt werden können. Und auch einen Roboter konnten wir noch begrüßen.

Nachmittags fuhren wir ins Naturkundemuseum zu den Dinos. Wir waren vor ein paar Jahren zwar schon mal da gewesen, aber da war K2 noch recht klein. Außerdem konnten wir damals noch nicht Tristan, den T-Rex bewundern. Und den wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Am Nächsten Tag besuchten wir den Zoologischen Garten, obwohl uns auch der Tiergarten Berlin sehr empfohlen wurde. Machen wir dann beim nächsten Mal. Der Zoo ist sehr schön gepflegt, hat aber leider so gut wie gar keine Spielplätze. Das sind wir aus Rostock was anderes gewohnt. Highlight waren ganz klar die Pandas. Die hatten wir live bisher auch noch nicht gesehen.

Alle Infos zum Berliner Zoo gibt´s hier.

4. Wasserspaß für Groß und Klein. Die Kids lernen Skimboarden und wir SUPen

Warum sollte man bei diesem spanischen Sommer eigentlich verreisen, wenn man wie wir am Meer wohnt? Das sagten wir uns und wollten mal lieber etwas ausprobieren, was wir bisher noch nicht gemacht hatten. In der Surfschule am Warnemünder Strand schnappten sich unsere kleinen Surfergirls als ein paar Skimboards und los ging´s auf die Übungspiste. Aller Anfang ist schwer, aber Spaß macht´s.

Meine Frau und ich versuchten uns auf einem größeren Brett. Am Rostocker Stadthafen machten wir unsere erste Stand Up-Paddel Ausfahrt – immerhin ohne ins Wasser zu fallen. Hat Riesenspaß gemacht und wir nächstes Jahr definitiv fortgesetzt.

Mehr zum Skimboarden und zum SUPen in Rostock.

5. Kinderfrei! Tagestour nach Dänemark

Und ja, es gab auch die kinderfreien Momente in diesem Sommer. Und die nutzen wir natürlich ausführlich. Zum Beispiel mit einer Tagestour nach Dänemark.

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Mit dem Inter-Kombi Ticket fuhren wir ab dem Rostocker Überseehafen bei blauem Himmel und Sonnenschein nach Dänemark. Nach 1,45 h kamen wir in Gedser an und fuhren mit dem Bus für etwa 20 Minuten weiter ins kleine Örtchen Nykobing. Dort spazierten wir in aller Ruhe und ohne ein „Mama, Papa!!!“ zu hören durch die kleinen Streets. #Entschleunigung

Am Abend waren wir wieder zurück. Erholt von der Sonne und der salzigen Seeluft. Alle Infos zu diesem schönen Ausflug gibt´s hier.


Fazit

Der Sommer war lang und wunderbar warm. Da brauchten wir gar nicht weit weg fahren, denn am Ende wollen die Kids sowieso (nur) baden – ob du nun in an der portugiesischen Algarve, an der italienischen Riviera oder Mecklenburger Ostseeküste bist. Natürlich ist ein Tapetenwechsel für uns Eltern immer wichtig, um mal richtig abzuschalten. Den hatten wir nun eben in mehreren kleinen Häppchen. Das war eigentlich auch mal ganz schön. Im Januar kommt dann erstmal unsere 3. Töchterchen. Mal sehen was wir dann im Sommer 2019 machen, dann zu fünft. Wir freuen uns drauf.


Euer Feedback ist gefragt. Wart ihr auch schon bei einigen unserer 5 Ausflugstrips? Wie hat es euch gefallen? Was könnt ihr außerdem noch empfehlen? Ich freue mich auf eure Kommentare.

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