7 Dinge, die ich auf dem IOM Summit 2019 über Digitale Transformation gelernt habe

Bereits zum zweiten Mal war ich in dieser Woche zu Gast beim IOM Summit, der Konferenz rund um den Digital Workplace, um Learnings zu teilen und neue Impulse mitzunehmen. Letztes Jahr hatte ich einen Vortrag auf dem Summit gehalten und darin von unserem Case bei der OstseeSparkasse Rostock berichtet.

In diesem Jahr durfte ich an einem Panel mit Harald Schirmer (Manager Digital Transformation bei Continental), Fabian Schütz (Adoption Lead bei Otto) und Julia Wieland (Change Agent bei SMA Solar Technology AG) teilnehmen. Moderiert wurde es von meinem alten Wegbegleiter Alexander Kluge.

Wertvoll waren neben den spannenden Vorträgen besonders die Workshops und Austauschgespräche. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, Experten von Volkswagen, der Telekom oder Otto „auszuquetschen“?


Folgende 7 Dinge habe ich während den zwei inspirierenden Tagen bei dem IOM Summit über Digitale Transformation gelernt.

  1. Face to Face schafft Vertrauen.

Wenn es um neue digitale Tools und Workflows geht muss man mit den Leuten reden. Face to face. Nur so kann man Vertrauen gewinnen für eine neue Sich- und Arbeitsweise und Fragen direkt klären, wenn sie entstehen.

2. Otto Normal will vielleicht gar kein New Work.

Die Möglichkeiten des neuen, ortsunabhägigen Arbeitens sind gar nicht von jedem Kollegen gewünscht. Schließlich ist Feierabend ein gefühlter Segen und der feste Arbeitsplatz ein Spot, an dem man die Arbeit bisher gern zurück ließ.

3. Wir müssen erst am „Humus“ arbeiten.

Wenn wir den Digital Workplace erfolgreich einführen wollen, dann müssen wir vorher am „Humus“ arbeiten, der Neugier, und uns fragen wie wir diese Offenheit bei den Kollegen erzeugen. (Harald Schirmer)

4. Niemand möchte mitgenommen werden.

Wir können die Mitarbeiter nicht „mitnehmen“. Wir müssen sie einladen, ihnen ein Angebot machen. Dazu gab es bei meinem Twitter-Poll eine sehr spannende Diskussion.

5. Weg von der Zeitung.

Ein ESN wird von vielen Kollegen wie eine Zeitung genutzt, die informiert und vielleicht sogar unterhält. Doch es hilft keinem Kollegen, wenn ich nur „Zeitung lese“. Einen Nutzen stiftet es erst, wenn man anfängt zu teilen und füreinander arbeitet.

6. Es gibt kein Ziel. Es geht um den Weg.

Digitale Transformation ist kein Projekt. Es ist eine Revolution, die man gestalten kann, wenn man will. #doneisbetterthanperfect

7. Fragen stellen statt Anweisungen geben.

Digitale Transformation heißt nicht: Top Down anweisen, sondern: die Mitarbeiter fragen: Was denkt ihr, glaubt ihr, wollt ihr? Nur so kann man gemeinsam starten und tatsächlich motivieren.


Es hat wieder einmal großen Spaß gemacht. Besonders in dem Panel, in dem ich Einblick in die Transformation der Sparkassen geben konnte, wurde deutlich: Wir haben alle die selben Probleme Herausforderungen.

Und wenn wir auch firmenübergreifend dazu im Austausch bleiben, Erfahrungen teilen und voneinander lernen, dann kann daraus nur etwas Gutes entstehen.

Ich danke Kongress Media für die Einladung und freue mich jetzt schon auf das nächste Mal. Darüberhinaus ist Köln natürlich immer eine Reise wird 🙂

Gabriel Rath

Ich bin Gabriel, Rostocker Jung`, verheirateter Vater von 3 kleinen Töchtern und kreativer Kopf mit einer Vorliebe für Digitale Kommunikation und Social Collaboration. Ich bin außerdem Rapper, Teil der 12min.me-Crew und mache den Webcast "New Work Chat". Hier im Blog schreibe ich über mein Leben zwischen Kinderzimmer und Digital Workplace.

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