Fear gewinnt. Do one thing everyday that scares you.

Dies soll jetzt kein pseudopsychologischer Post werden. Und auch kein kein semiprofessioneller Lebenserfahrungsbericht. Nein, keine Angst. Und genau da sind wir schon beim Thema. 

Weil ich für das Marketing unseres Startups unitask verantwortlich bin und wir gerade ein neues Projekt an den Start bringen, habe ich mich in den letzten Monate sehr viel mit anderen Startups beschäftigt und gesehen, wie gegen Widerstände und Ängste angekämpft wird, angetrieben von einer Idee, angefeuert von dem Glauben an das eigene Produkt.

Trotzdem gibt es immer wieder Momente, in denen Zweifel aufkommen, denn es gibt sehr viele Unsicherheiten. Schließlich ist ein Startup auch nur der Versuch, ein Business-Modell zu etablieren. Man glaubt zwar fest an den Erfolg, weiß aber dass 3 von 4 Startups wieder von der Karte verschwinden. Wie geht man also mit dieser Angst um, es nicht zu schaffen? Und wozu können diese Ängste gut sein?

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Angst vor dem Scheitern? Jeder Gründer, Unternehmer und Startup-Founder wird das Gefühl von Angst kennen. Angst davor, Fehler zu machen oder sogar zu scheitern. Gerade in Deutschland ist diese Angst ja weit verbreitet, darüber zu sprechen ist meistens verpöhn, ist sogar oft ein Tabu. Dabei gehört das Scheitern zum Unternehmertum dazu und bietet sogar Chancen. Im Sillicon Valley beispielsweise gibt es sogar eine Akzeptanz des Scheiterns – solange man daraus lernt.

Um Potentiale im „Failen“ zu erkennen hat man mit der Failcon sogar eine eigene Konferenz ins Leben gerufen, auf der Gründer von ihren Fehlern berichten und erkären was sie daraus gelernt haben. Letzlich ist es meiner Meinung nach immer noch ehrenwerter, es zu probieren und zu scheitern, als es nie riskiert zu haben. Darüber hatte ich bereits schon einmal gebloggt.

Angst vor Neuem? „Our greatest fears lie in anticipation.” hat der französische Schriftsteller Honoré de Balzac einmal gesagt. Da ist sehr viel Wahres dran. Tatsächlich kenne ich die Situation selbst sehr gut, dass man Angst davor hat neue Jobs zu übernehmen, die man noch nie gemacht hat. Man möchte sich eben gerne sicher fühlen, das tun, was man kennt und Risiken scheuen. Je mehr Risikien man allerdings eingegangen ist, umso tatkräftiger wird man.

Als ich bei Scholz & Friends in Hamburg 2009 in der PR-Unit anfing, wurde ich direkt ins kalte Wasser geworfen. „Ruf die Redakteure an, mache Medienkooperationen klar“ und und und. Im ersten Moment spürt man einen inneren Widerstand. Wenn man diesen Punkt allerdings überwunden hat, den Mut aufgebracht hat, ist man um genau diese Erfahrung reicher und dadurch selbstsicherer. Heute telefoniere ich sogar gerne mit Redakteuren, Bloggern oder Kunden. Ähnlich war es in der Schulzeit, wenn man einen Vortrag halten musste, oder noch schlimmer, als man im Musikunterricht vor der Klasse ein Lied singen mußte. Das waren Ängste.

Nachdem ich nun mittlerweile das eine oder andere Mal durch meine Musik auf der Bühne stand, habe ich diese Angst umwandeln können in etwas das ich soagr gerne tue. Heute freue ich mich zum Beispiel darüber meine neuen Songs live zu performen, Interviews zu geben oder auf der CeBIT eine Keynote zu halten.

Wenn man davon ausgeht, dass Ängste Signale sind, die uns zeigen wo wir wachsen können, dann sollten wir eigentlich genau diese Hürden nehmen. Du hast Angst vor der Verantwortung Vater zu werden? Hatte ich auch. Doch dann lernt man, mit der Verantwortung zu leben und entwickelt sich weiter. Man wächst, traut sich selbst mehr zu. Wird zuversichtlicher und offensiver. Insofern sind Ängste sehr nützlich, wenn wir sie richtig verstehen.

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Wikipedia erkärt es als ein „Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein.“ Den Bereich der Angst vor physischer Bedrohung lassen wir heute mal außer acht.

Ansonsten kann man wohl von einer Hürde sprechen, die wir nehmen können um uns danach darüber zu freuen, dass wir es geschafft haben. Und genau das ist dann Glück. Der Rückblick auf das eigene Geschaffte – entgegen allen Widerständen und Prognosen, der Stolz auf die gemeisterten Herausforderungen angesichts aller Ängste, die man hatte.

Schauspieler Jason Statham wurde neulich gefragt: Wann haben Sie zuletzt mal richtig Angst gehabt? Statham darauf: Ich habe oft Angst. Angst ist – im Gegensatz zu Panik – etwas sehr gutes. Angst hält dich wach, gespannt, auf dem Höhepunkt deiner Leistungsfähigkeit. Und das ist oft sogar überlebenswichtig. Und Angst kann auch vor Gefahren warnen. Das sollte man nicht unterschätzen.

Punkt.

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