Wie erklären wir unseren Kindern den Krieg?

Wir haben drei Töchter. Die beiden Großen sind 8 und 12. Natürlich ist der Konflikt in der #Ukraine aktuell ein Thema, dass die beiden beschäftigt.

„Kommt jetzt ein Weltkrieg Papa?“

fragte mich unsere Mittlere kürzlich.

Da merkte ich mit einmal, wie groß die Angst ist, die sich über TikTok, Schulhofgespräche und Nachrichtenschnipsel eingeschlichen hat. Meine Frau und ich nehmen uns nun täglich Zeit und sprechen mit den Kindern über den Krieg.

Über den Wahnsinn, ein anderes Land zu überfallen, über das furchtbare Leid der Millionen #Familien, die aus ihrem Land flüchten müssen. Und das auch noch ohne Papa.

Der Putin muss weg!“

meint unsere Große mit Zornfalte auf der Stirn.

Ja. Aber so einfach ist das bekanntlich nicht. Und das zu erklären ist gar nicht so einfach. Diese Komplexität zu reduzieren und dabei bestenfalls Angst zu nehmen und Mut zu machen ist wirklich schwer. Aber notwendig.

Meine Frau und ich wollen nichts schönreden oder verharmlosen. Wir wollen aber auch nicht die volle Grausamkeit des Krieges vor ihnen ausbreiten, in dem wir mit ihnen die Tagesschau ansehen.

Gut finde ich die Angebote von ARD und ZDF, die auf der Webseite des Kinderkanals KiKa viele Informationen rund um den Ukraine-Krieg bereit stellen.

Schaut mal hier: https://lnkd.in/dMAGh2pc

Die Frage, die wir uns nun gemeinsam mit unseren Kindern stellen lautet: Wie können wir helfen?

In der Flüchtlingskrise 2015 packten wir gemeinsam mit den Kindern mehrere Säcke voller Kleidung und Spielzeug. Es war schön zu sehen, dass die Kinder sofort am Start waren und spontan Barbies und Playmobil sponsorten.

Auch heute können wir mit den Kindern etwas tun. Zum Beispiel Hilfspakete mit Drogeriesachen und weitere Utensilien packen und an Friedenaktionen teilnehmen. Es gilt, gemeinsam hoffnungsvoll nach vorn zu schauen und zu tun, was möglich ist.

Auch wenn leider noch gar nicht absehbar ist, wie lange dieser schreckliche Krieg noch andauert.

Wie geht ihr mit euren Kindern mit diesem Thema um?

Gabriel Rath

Ich bin Gabriel, Rostocker Jung`, verheirateter Vater von 3 kleinen Töchtern und kreativer Kopf mit einer Vorliebe für Digitale Kommunikation und New Work. Seit 2018 mache ich den Podcast "New Work Chat". Hier im Blog schreibe ich über mein Leben zwischen Kinderzimmer und Digital Workplace.

Eine Antwort auf „Wie erklären wir unseren Kindern den Krieg?

  1. Ich hab selbst keine Kinder und dennoch hab ich Angst . Angst vor dem was kommt und Angst vor dem ungewissen.

    Was für uns Erwachsene schon mehr als hart ist kann für unsere Kinder um so erschreckender sein.

    Wie erklärt man einem Kind was Krieg ist und was das für einen Menschen bedeuten kann.

    Ich sehe jeden Tag das leid in den Augen der Kinder die aus der Ukraine flüchten. Diese traumatisierten Blicke . Die Angst wird dadurch spürbar .

    Aber es gibt auch Lichtblicke und wir stehen Grade alle gemeinsam eine verdammt harte Zeit durch.

    Krieg ist keine Lösung . Krieg ist nichts was man gewinnen kann. Krieg ist wie Feuer man spielt nicht damit. Im Krieg gibt es keine Gewinner es gibt nur Verlierer. Und ein Krieg wie Putin ihn Grade führt ist erinnert an ein kleines bockiges Kind dem man die Schaufel im Sandkasten geklaut hat. Und jetzt wirft er mit Dreck in alle Richtungen . Vollkommen unkontrolliert und ohne jede Rücksicht oder Verstand.

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