ODD NY. Über Design, Architektur und New York.

Vor etwa 2 Wochen traf ich einen alten Schulfreund wieder, der nach der 11. Klasse für ein Jahr in die USA an die High School ging. Nun ja, aus diesem einen Jahr wurden mittlerweile 17 Jahre. Seit dem habe ich ihn nur einmal vor etwa 10 Jahren gesehen. Er lebt mittlerweile mit seiner amerikanischen Frau und einer gemeinsamen Tochter irgendwo in einer Kleinstadt an der Ostküste und war nun mal wieder für einige Tage in der Heimat in Warnemünde, was ich rein zufällig mitbekam. Jedenfalls trafen wir uns dann abends auf ein Bierchen, kamen auch relativ schnell wieder rein und philosophierten über Grundschulstreiche, die deutsche Mentalität, Obamacare, Health-Startups, unsere Töchter und … New York.

Wie kann man an diesem Thema auch vorbeikommen, wenn man so wie ich Fan dieser Stadt ist und sich mit einem (Fast-)Amerikaner unterhält. Interessanterweise scheinen die Europäer von NYC doch deutlich geflashter zu sein. Wenn ich mich mit Amerikanern unterhalte höre ich immer nur: „Oh its huge and dirty and loud. I couldn`t live there.“ Das mag ja alles stimmen. Aber es wird ja auch keiner gezwungen, da für 2000 Dollar im Monat auf 15qm in einem Mini-Appartment in Manhattan zu hausen. Vielleicht reicht es auch wirklich, die Stadt als Tourist zu besuchen. Dann kann man die Stadt auch anders erleben, und einfach mal als Kunstobjekt wahrnehmen. Letztlich ist doch alles eine Frage der Perspektive.

Als ich 2009 für ein paar Tage in New York war, kam ich aus dem Fotografieren quasi gar nicht mehr raus. Und das war lange vor Instagram 😉 Die Architektur dieser Stadt  hat mich schon lange fasziniert. Man denke nur an das Flatiron Building, das Empire State Building oder das Crysler Building. Das macht schon Spaß – wenn man eine vernünftige Kamera hat. Diese einzigartige Kulisse der New Yorker Skyline wurde bereits von vielen Fotografen abgelichtet, und manchmal auch als Vorlage für eine neue Interpretation genutzt. Das Office of Development & Design (ODD), das in New York und Los Angeles residiert, hat in einer dreiteiligen Kurzfilm-Serie das außergewöhnliche Stadt-Design New Yorks hervorgehoben. Die Stadt wird aus drei Perspektiven betrachtet. Wahrscheinlich gibt es noch hunderte weitere. Diese kurzen, aber bildgewaltigen Spots des Creative Directors Gary Breslin zeigen wie spektukulär, und gleichzeitig minimalistisch der Big Apple sein kann. Nicht nur für New York Fans ein absoluter Hingucker.

Mein alter Schulfreund meinte übrigens zum Schluß: „Ich bin ja manchmal auch gerne in New York. Aber nur um am Flughafen umzusteigen.“ Diese Amis aber auch.

Weitere Videos: http://vimeo.com/oddny

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