AfD stärkste Partei in meiner Heimat? Warum wir den Kopf nicht in den Sand stecken.

😵 AfD mit Abstand stärkste politische Kraft! Das wird ein ungemütliches Jahr 2026.

Ein Jahr vor der Landtagswahl in meinem Bundesland, Mecklenburg-Vorpommern, steigt die AfD laut einer infratest-dimap Umfrage erneut in der Beliebtheit und wird stärkste Kraft im Land. Die Partei, die vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft wurde, kommt in der Sonntagsfrage auf 38 %.

Ich bin eigentlich immer optimistisch unterwegs, aber diese Nachricht hat mir gerade extrem die Laune versaut. 😡

Was ich jetzt machen könnte:

– jammern
– wegziehen
– den Kopf in den Sand stecken

Was ich stattdessen mache:

Mit den Menschen reden, die diese fürchterliche Partei wählen wollen.

Ich kann es gut oder schlecht finden, aber sie haben Gründe.

Und denen müssen wir nachgehen.

Die Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die das Land seit 27 Jahren regieren, rutschen aktuell auf 19 % ab.

Wir können Demokratie nicht mehr an „die da oben“ delegieren. Wir sind alle gefragt.

Demokratie heißt für uns: Zuhören und dann mit guten Argumenten debattieren. Und mit viel Geduld. Nur leider haben wir nicht mehr viel Zeit. Im September 2026 wird bei uns gewählt. Denkbar ist sogar die absolute Mehrheit der AfD. Eine absolute Horrorvorstellung. 💩

Wir müssen wieder mehr über die Probleme reden. Und über das, was wir gemeinsam tun können, um sie zu lösen. Ich hoffe, dass wir der antidemokratischen AfD so immer mehr den Wind aus den Segeln nehmen können. Denn die Unzufriedenheit der Leute hat auch viel mit einem Gefühl der Ohnmacht zu tun.

Wir sollten aus der Mitte der Gesellschaft heraus mit Engagement für unsere Viertel, unsere Städte und unsere Dörfer Problemthemen angehen. Nehmen wir das Thema Kinderarmut. Wir wollen mit unserer nächsten Eisbademeisters Spendenkampagne, die am 31.10.25 startet, genau auf dieses Problem aufmerksam machen. Dazu bald mehr.

Es gibt ja auch viele andere gute Geschichten. Die müssen wir nur erzählen, um das große Narrativ zu verändern. Es wird nicht alles schlimmer. Wir können alles besser machen. Gemeinsam. In einer Demokratie, die auf Respekt und Vielfalt setzt und nicht auf Hass und Hetze.

Wie geht´s euch mit der Situation?

Seid ihr Team „wegziehen“ oder Team „an die Arbeit“?