Wir führen anders! Das neue Buch von Mark Poppenborg ist da (Gewinnspiel)

Hörer meines Podcasts „New Work Chat“ werden sich an das wunderbare Interview mit dem Unternehmer Mark Poppenborg erinnern. Im März sprachen wir darüber, wie Führung aus seiner Sicht zukünftig aussehen sollte als Alternative zwischen dem alteingesessenen Command & Control und dem zumindest gut gemeinten „Lasst sie mal machen“. Hier im Blog könnt ihr jetzt ein Exemplar des Buches gewinnen.

In dem Podcast #49 teaserte Mark bereits sein erstes Buch an, das nun heute mit dem Titel „Wir führen anders! 24 1/2 befreiende Impulse für Manager“ erscheint. Mark ist Gründer des Think Tanks Intrinsify und stellt uns allen eine spannende Frage: „Willst du Konventionen folgen oder selber denken.“

Darüber sprach Mark auch bei mir im Podcast – und kritisierte zugleich die aus seiner Sicht oft romantische Vorstellung einiger New Work-Denker.

Worum geht´s im Buch?

Das Buch weckt auf, befreit, inspiriert und steckt an. Es will Menschen für eine neue Perspektive auf Führung begeistern.

Es macht deutlich, dass es neben naiver Kontrollsucht (bedingungsloser Taylorismus) und naiver Selbstüberlassung (New Work Romantik) Platz für einen dritten Weg gibt, der bereits heute in etlichen Unternehmen bestritten wird, über die wenig gesprochen wird.

»Wir führen anders« ist deshalb nicht nur der Titel des Buchs, sondern insbesondere auch ein Bekenntnis zahlloser Menschen in unterschiedlichsten Positionen. Einige davon durfte ich auf ihrem Weg begleiten. Davon wiederum sind 144 in meinem Buch und auf der Website meines Buchs mit einem Statement zu sehen.“

Auch ich durfte ein Statement beisteuern und bin happy, Teil des Buchs zu sein, neben geschätzten Experten wie u.a. Conny Dethloff.

Mark hat sich beim Schreiben des Buchs noch einmal dem ausführlichen und ausgearbeiteten Archiv der eigenen Blogartikel bedient und uns nicht nur ein Best of serviert, sondern das Ganze auch weitergedacht. Dabei bringt er es sehr schön auf den Punkt, was in anderen Publikationen machmal etwas schwammig ist. Zum Beispiel zur Frage: Was ist eigentlich Arbeit?

„Wenn Arbeit das ist, was den Wert eures Produktes oder eurer Dienstleistung erhöht, dann ist alles andere nur Beschäftigung. Du kannst acht Stunden im Büro sitzen, davon aber nur 5% der Zeit arbeiten und 95% der Zeit beschäftigt sein. Zum Beispiel damit, einen Bericht zu erstellen. Wenn der Kunde dadurch nicht mehr Wert erfährt, ist es Beschäftigung, keine Arbeit.“

Das Buch könnt ihr ab sofort im Handel kaufen. Alle Informationen gibt´s auf der Webseite von Mark.

Gewinnspiel

Ihr habt jetzt die Chance, ein Exemplar des neuen Buchs hier im Blog zu gewinnen. Dazu müsst ihr nur eine Frage beantworten in einem Kommentar unter diesem Blogartikel: Wie stellt ihr euch Führung in Zukunft vor?

Ihr müsst dazu keinen Roman schreiben, auch wenn das Thema es hergeben würde. Ich wähle dann per Zufallsprinzip einen Gewinner aus. Ihr habt Zeit bis Mittwoch 18 Uhr. Ich bin gespannt auf eure Kommentare. Los geht´s!

Meinen Podcast #49 mit Mark könnt ihr auf allen gängigen Plattformen hören. Oder direkt hier:

Gabriel Rath

Ich bin Gabriel, Rostocker Jung`, verheirateter Vater von 3 kleinen Töchtern und kreativer Kopf mit einer Vorliebe für Digitale Kommunikation und New Work. Seit 2018 mache ich den Podcast "New Work Chat". Hier im Blog schreibe ich über mein Leben zwischen Kinderzimmer und Digital Workplace.

9 Antworten auf „Wir führen anders! Das neue Buch von Mark Poppenborg ist da (Gewinnspiel)

  1. Führung wird weniger Hierarchie und dafür mehr Prozess. (Eher aufgabenbezogen als strukturbezogen.) Führung wird immer weniger eine Frage von Status oder Bedeutung, sondern einfach nur eine Rolle.

    Dadurch, dass der Gedanke verschwindet, dass ein Team auf Dauer besteht, sondern von vornherein die zeitliche Begrenzung auf eine (einzelne) Aufgabe bereits in der Genese angelegt ist, geht es stärker um die Fähigkeit, das Team zu gestalten und Menschen aufzunehmen, zu integrieren und auch wieder gehen zu lassen. Begleitung auf Zeit, Ausrichtung auf die Aufgabe. Dadurch immer wieder das Team neu fokussieren, aber auch in der Gesamtorganisation positionieren und promoten.

    Die Klassiker „Gruppendynamik“ und „Transaktionsanalyse“ gehören dann wirklich in das Handwerkszeug JEDER Führungskraft.

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  2. Hallo Gabriel,
    in einem anderen Kontext habe ich es vor kurzem so beschrieben:
    „Yesterdays leaders showed us the way, todays leaders inspire us to find our way, tomorrows leaders will create a room for us to look beyond the way“
    Ich finde das passt auch zu deiner Frage sehr gut.

    Führung wird in Zukunft mehr und mehr die Gemeinschaft/das Team in den Vordergrund rücken (müssen). Es wird darum gehen soziale Räume zu schaffen, die psychological safe, kreativ und vernetzt sind. In der VUCA Welt wird der Erfolg einer Führungskraft sich darin zeigen, wie es ihr gelingt kollektive Potenziale zu schaffen und nutzen.

    Hierfür müssen Führungskräfte sowohl an Strukturen und Prozessen als auch Kulturen arbeiten.

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  3. Wenn sich jedes Individuum im beruflichen Kontext sich in seiner/ihrer Rolle wiederfindet und diese bestmöglich im Rahmen der Eigenverantwortung ausübt und dazu die Organisation eine konstruktive Fehlerkultur implementiert hat, ist Führung vielleicht gar nicht mehr notwendig sondern es bedarf „nur“ einer Art Struktur oder Hilfestellung.

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  4. Ich hoffe auf Führung, die Raum und Freiheit (statt starre Struktur) schafft, um die Potenziale des beteiligten Teams in Kollaboration richtig auszuschöpfen. Wer es schafft in seinem Netzwerk aus einem bunten Potpuri an Potenzialen die passenden zusammenzustellen, wird „in Führung gehen“.

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  5. Führung wird leider noch sehr lange genauso laufen wie aktuell in den meisten Unternehmen. Der Machterhalt und das Festhalten an Hierarchie ist weiterhin stark ausgeprägt und Wandel wenigstens unterbewusst auch gewollt. Das es eine Änderung geben muss, ist seit Jahren offensichtlich und trotzdem läuft der Wandel nur langsam. In Zukunft werden Unternehmen mit fluider Führung zu den Gewinnern zählen – dort wo Führung Situationsabhängig gelebt wird und nicht per Dekret.

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