digitalisierung New York Work Life

#NewWorkChat #1 feat. Mr. #NoEmail Luis Suarez

Wie ich hier im Blog schon geschrieben hatte, war ich kürzlich zu Gast in Bonn beim IOM Summit, der eigentlich alles was Rang und Namen hat zum Thema „Digital Workplace und Cultural Change“ versammelte. Auch ich durfte einen Vortrag halten und von unseren Erfahrungen vom Digitalisierungsprojekt der OstseeSparkasse Rostock berichten.

Tatsächlich war diese Konferenz für mich aber auch eine spannende Lernreise, denn bekannte Heads der Digitalszene wie Harald Schirmer, Stephan Grabmeier und Luis Suarez teilten ihre neuesten Erkenntnisse in Bezug auf Change, Kulturwandel und Digitale Zusammenarbeit.

giphy

Besonders gefreut hatte ich mich schon im Vorfeld auf den Vortrag von Mr. #NoEmail Luis Suarez. Der Spanier war mir schon vor längerem als brennendes Vorzeigebeispiel des Teilens und Netzwerkens empfohlen worden. Angeblich würde er seit 10 Jahren keine Mails mehr schreiben, sondern nur noch über Social Networks kommunizieren.

Apropos #NoEmail. Ich kann das sehr unterhaltsame Buch „Mail halten“ von Anitra Eggler empfehlen, das ich im Sommer gelesen habe. Sie beschreibt sehr schön, wie wir Info-Ping-Pong spielen und mit CC und BCC um uns werfen, als würde es helfen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Diesen Punkt greift auch Alexander Kluge auf, der im hörenswerten Podcast bei Leonid Lezner dazu appeliert, Wissen zu teilen, also öffentlich zu machen.

Luis Suarez aka Mr. #NoEmail

Letztlich sind wir alle genervt von E-Mails und haben Schwierigkeiten Herr der Lage zu sein. Manch einer checkt seine Mails auch im Urlaub, um beruhigt zu sein. Manch einer checkt seine Mails nur zu gewissen „Öffnungszeiten“ am Tag. Und mach einer – so wie Luis – vermeidet Mails komplett. Doch wie ist das möglich? Kann man überhaupt digital kommunizieren ohne Mails?

Das fragte auch Mashable in dem Artikel: A World Without E-mail: One Man’s Vision of a Social Workplace.

Ich wollte der Sache jedenfalls auf den Grund gehen, connectete nach der Konferenz mit Luis via LinkedIn und ehe ich mich versah hatten wir ein Date, um das Thema noch einmal in Ruhe zu diskutieren – via Videochat. Bitte schön.


Welche Punkte fandet ihr interessant und worüber sollte man nochmal weiter nachdenken? Schreibt mir doch mal einen Kommentar. Außerdem interessiert mich, ob ihr noch Bock auf eine weitere Folge habt. Dann allerdings mit besserer Technik und eher auf Deutsch 😉 #LotharMatthäus


Zum Thema passend: Death by E-Mail? 10 Gründe für ein Social Intranet!

2 Kommentare

  1. Eine besondere Art sich frei zu machen von Kommunikationszwängen und damit auf das wesentliche zu konzentrieren. Daher die eigenen Filter für Kommunikation in der digitalen Welt umzustellen und nicht quantitaiv zu konsummieren sondern sich qualitativ auszutauschen. Vielen Dank, gerne mehr. VG Kai

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